abgeschlossene Beteiligungen

Bürgerbudget-Wahlstand 2025

Wie war das nochmal?

Das fragen wir uns häufig, wenn es um Bürgerbteiligung geht. Oft vergehen Jahre zwischen Beteiligung und Umsetzung von Projekten, wie z.B. im Bau oder der Ortsgestaltung. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass "damals" Bürgerinnen und Bürger beteiligt wurden, was sie gesagt haben und was das für einen Einfluss hatte.

 

Wir bemühen uns, die Ergebnisse aus unseren Projekten, Diskussionen und Workshops detailliert festzuhalten. Auf dieser Seite finden Sie die Dokumentationen, Protokolle und Informationen zu vergangenen Beteiligungs-Maßnahmen der Gemeinde Großpösna.

Repräsentative Befragung Repräsentative Befragung (2023/25)

Bürgermeister Daniel Strobel erklärt den Zweck der Umfrage im Video.

 

Die Gemeinde Großpösna meint es ernst mit einer besseren Bürgerbeteiligung. Wir wollen alle Bürgerinnen und Bürger genau bei den Themen beteiligen, die sie am meisten interessieren. Deshalb brauchen wir einen Überblick darüber, wo und wie gut wir Menschen in Großpösna erreichen und wie wir das in Zukunft noch besser machen können. Außerdem wollen wir wissen, inwieweit die Beteiligungsprozesse in der Vergangenheit gut gelaufen sind und woran wir noch arbeiten müssen. Das Alles hat zum Ziel, die Gemeindeverwaltung, die Kommunalpolitik und die Bürgerschaft noch enger zusammenzubringen. Es muss für Sie verständlich und nachvollziehbar sein, was wann wieso entschieden wurde und es muss Möglichkeiten geben, sich zu einem bestimmten Thema besonders mit einbringen zu können, wenn es ihnen wichtig ist. Wir wollen die Zivilgesellschaft stärken, weil die viele Herausforderungen schneller und besser miteinander gelöst werden.


Diesen Weg will die Gemeinde Großpösna mit Ihnen beschreiten. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie uns ihre ehrliche Meinung sagen. Dafür haben wir 500 Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen ausgelost, um uns in der Umfrage ihren Eindruck zu schildern. Die Ergebnisse werden Ende des Jahres zusammengefasst und bekannt gemacht.

Ergebnisse 2025

Im Oktober 2025 folgte die Follow-Up-Umfrage. Wieder wurden 10% der Bevölkerung in Großpösna und den Ortsteilen ausgelost und mehrmals per Post gebeten, an ihre Sicht auf Bürgerbeteiligung kundzutun:

 

  • Hier finden Sie die Präsentation mit den wichtigsten Vergleichen der Ergebnisse von 2023 und 2025

  • Hier finden Sie die detaillierte Auswertung aller Fragen und weitere Vergleiche von 2023 und 2025

Ergebnisse 2023

Im September 2023 wollte die Gemeinde wissen, was die Bürgerinnen und Bürger vom Thema Bürgerbeteiligung halten. Deshalb lies die Gemeindeverwaltung eine repräsentative Befragung durchführen. Deren Ergebnisse sind jetzt in vollem Umfang verfügbar.

Es wurde nach allen möglichen Aspekten der Bürgerbeteiligung gefragt: Wo haben sich die Menschen in Großpösna schon beteiligt? Haben sie eher gute oder eher schlechte Erfahrungen mit der Beteiligung gemacht? Für welche Arten von und Gelegenheiten für Bürgerbeteiligung können sich die Leute begeistern? Wie soll die Gemeinde in Zukunft über Beteiligungs-Möglichkeiten informieren?

 

Diese und weitere Fragen wurden zahlreich beantwortet. Wir freuen uns über positives Feedback. Vor allem nimmt die Gemeinde aber die kritischen Rückmeldungen ernst. Wir wollen aus Fehlern lernen und neue Wege ausprobieren, um die Bürgerbeteiligung so gestalten, dass die Menschen in Großpösna damit zufrieden sind. Auf diesem Weg ist die Umfrage aus dem Herbst 2023 ein wichtiger Anhaltspunkt für die Gemeindeverwaltung.

 

Im Herbst 2025 ist eine Folge-Umfrage geplant, die messen soll, was sich innerhalb von 2 Jahren intensiver Bürgerbeteiligung getan hat. Haben die Leute sich öfter beteiligt? Sind sie zufriedener mit der Kommunikation und Strategie der Gemeindeverwaltung? Welche Entwicklungen zeichnen sich beim Vergleich der Antworten von 2023 und 2025 ab? Diese Fragen können wir mit Hilfe der zweiten Umfrage beantworten.

Pösgraben Pösgraben (2024-25)

Dank einer Förderung des Bundes über die Förderrichtlinie „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ (KoMoNa) konnte die Gemeinde Großpösna den Pösgraben "ingenieur-biologisch" umgestalten. Das bedeutet, dass an diesem Abschnitt des Pösgrabens besonders auf durchgehende und unbeeinflusste Lebensräume für Tiere und Pflanzen am und im Wasser geachtet wird. Die Umgestaltung soll die Natur in ihrer Vielfalt und Schönheit schützen und zu neuer Blüte verhelfen.

 

Wie wurden die Leute beteiligt?
1. Anwohnergespräche

Im Frühjahr 2024 wurden mehrere Gespräche mit den Familien geführt, deren Grundstücke zum Pösgraben grenzen. Vor allem am Abschnitt des Bauseminars, zwischen Rudolf-Breitscheid-Str. und Grimmaischer Str. sollten die Anwohnerinnen und Anwohner mitgenommen, Fragen beantwortet und Anliegen berücksichtigt werden.


2. Info-Abend
Am 21.08.2024 sprach die Gemeinde mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Umgestaltung des Pösgrabens allgemein, konnte Fragen beantworten und über die Ziele des Projekts aufklären.

 

3. Bauseminar
Zwischen der Rudolf-Breitscheid-Straße und der Grimmaischen Straße sollte eine sogenannte „ingenieur-biologische Umgestaltung“ des Grabens stattfinden, die eine „ökologische Durchgängigkeit“ schafft. Das bedeutet, dass an diesem Abschnitt des Pösgrabens besonders auf durchgehende und unbeeinflusste Lebensräume für Tiere und Pflanzen am und im Wasser geachtet wird. 
Wir wollen den Pösgraben nicht nur für die Menschen in Großpösna gestalten sondern auch mit ihnen. Deshalb hat die Gemeinde am 22./23. März 2025 zu einem Bürger-Bau-Seminar eingeladen, bei dem Sie selbst Hand an den Pösgraben legen konnten. Unter professioneller Anleitung wurde gegraben, gepflanzt und gesteckt. Nebenbei lernten die Teilnehmenden etwas darüber, wieso der Pösgraben umgestaltet wird und was die Bürgerinnen und Bürger davon haben.


4. Lehrpfad

Des Weiteren wurde entlang des Pösgrabens ein „Gewässerunterhaltungs-Lehrpfad“ mit 12 Stationen angelegt. Dieser Pfad soll erklären, warum der Pösgraben an welcher Stelle wie gepflegt wird und welches Entwicklungs- und Zielkonzept dahintersteht. Der Gemeinde geht es dabei vor allem darum, das Bewusstsein für verschiedene Herausforderungen einer naturnahen Gewässerunterhaltung zu schaffen und die Bürgerinnen und Bürger aktiv an den Lösungen teilhaben zu lassen.


Mehr zum Lehrpfad finden Sie hier.

 

Förderung
Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut das Förderprogramm als Projektträgerin im Auftrag des BMUV. Weitere Informationen unter www.z-u-g.org/komona.

 

 

 

   

Beirat Bürgerbeteiligung Beirat Bürgerbeteiligung (2023-25)

  

 

Am 08. April 2024 um 19 Uhr kommt der Beirat Bürgerbeteiligung im Ratsaal der Gemeinde Großpösna zusammen, um zwei Themenblöcke zu bearbeiten:

Erstens soll über die aktuelle Lage des Bürgerbudgets gesprochen werden. Erreicht die Gemeinde ihre Bürgerinnen und Bürger? Wie kommt die Werbung bei den Menschen an? Fühlen sie sich gut informiert?

 

Zweitens soll ein neues „Projekt“ gefunden werden, dass vom Beirat vorbereitet werden soll – so, wie es schon 2023 mit dem Bürgerbudget gut geklappt hat.


Bürgerbeteiligung. Und jetzt?

Damit Bürgerbeteiligung nicht nur ein leeres Versprechen bleibt, hat die Gemeinde einige Schritte unternommen. Der Beirat Bürgerbeteiligung ist ein Schritt, der kaum öffentliche Aufmerksamkeit bekommt, aber dennoch sehr wichtig ist. Im Beirat besprechen die Mitglieder aktuelle und geplante Maßnahmen für die Bürgerbeteiligung in der Gemeinde Großpösna. So werden die Ideen und Konzepte der Verwaltung vor ihrer Umsetzung intensiv geprüft und entscheidend verbessert. Um Zeit und Ressourcen zu sparen, wurde der Beirat Bürgerbeteiligung in den Verwaltungsausschuss der Gemeinde integriert. Die erste Sitzung fand am 04.09.2023 statt. Der Beirat Bürgerbeteiligung soll zunächst bis Ende 2025 mindestens einmal pro Quartal zusammenkommen. Aktuelle Berichte und Protokolle werden regelmäßig unter News veröffentlicht.

Wir vertreten Dich!

Im Beirat Bürgerbeteiligung kommen Personen aus vier verschiedenen Bereichen zusammen, die alle auf ihre Weise die Menschen in Großpösna vertreten:

Gemeinderat und Bürgermeister werden regelmäßig in einer Wahl von den Großpösnaerinnen und Großpösnaern gewählt, um ihre politischen Interessen zu vertreten. Die Mitglieder der Verwaltung, denen der Bürgermeister zugleich vorsteht, sind nicht gewählt, sondern nach Bedarf und Befähigung eingestellt, um „den Laden am Laufen zu halten“. Gemeinderat, Bürgermeister und Verwaltung treffen sich seit jeher regelmäßig am ersten Montag im Monat im „Verwaltungsausschuss“, um wichtige Dinge zu besprechen und Beschlussempfehlungen an den Gemeinderat zu formulieren. Wenn jedoch über Bürgerbeteiligung diskutiert und Empfehlungen ausgesprochen werden sollen, dann sollten auch „normale“ Bürgerinnen und Bürger mit am Tisch sitzen.

 

Deshalb ist die Gemeinde besonders stolz auf die 5 Mitglieder der Bürgerschaft, die ein Drittel des Beirat Bürgerbeteiligung ausmachen. Es wird je eine Person aus einem der 5 Ortsteile der Gemeinde nach dem Zufallsprinzip gelost. Allgemeine Bedingungen sind das Mindestalter von 16 Jahren und der Erstwohnsitz in der Gemeinde Großpösna. Von den gelosten 5 Personen müssen außerdem mindestens 2 unter 30 Jahre alt sein. Oft haben Entscheidungen von Politik und Verwaltung Auswirkungen über Jahre und Jahrzehnte hinweg. Deshalb ist es besonders wichtig die Jungen von heute an der Gestaltung ihrer Zukunft in der Gemeinde zu beteiligen.

 

Im Gegensatz zu den Mitgliedern des Gemeinderats, dem Bürgermeister oder den Mitgliedern der Gemeindeverwaltung, haben die gelosten Mitglieder aus der Bürgerschaft keine festgelegte Amtszeit oder Arbeitsverträge. Sie können ihr Los ablehnen oder annehmen und so oft zu den Sitzungen des Beirat Bürgerbeteiligung kommen, wie sie möchten. Wenn sie aus irgendwelchen Gründen (Familie, Ausbildung, Beruf, Gesundheit, …) nicht mehr teilnehmen wollen/können, wird aus ihrem Ortsteil eine neue Person gelost, die in Zukunft ihren Platz im Beirat einnimmt.

Wieso losen wir?

Das Losprinzip hat einige Vorteile, die die gelosten Mitglieder zu einer wichtigen Ergänzung der gewählten und berufenen Mitglieder des Beirats machen.

Das Losprinzip ist zu aller erst besonders demokratisch, weil es daran erinnert, dass die Meinung und Haltung aller Menschen gleich viel wert ist. Die Macht der Vertreterinnen und Vertreter des Volkes ist nur geliehen, was durch das völlig zufällige Losverfahren deutlich wird.

 

Zweitens ist das Losverfahren unparteiisch und fair, weil es jede und jeden treffen kann und nicht nur die, die die am lautesten schreien oder gute Kontakte haben. Die Gelosten kommen also nicht aus einer speziellen Gruppe. Sie bilden den Querschnitt der Gesellschaft ab.

 

Drittens fördert das Losverfahren neues Wissen zutage. Es werden in der Regel Menschen ausgewählt, die sich nicht aktiv freiwillig für diese Position beworben hätten – weil es ihnen nicht in den Sinn käme, weil sie denken, dass ihnen sowieso niemand zuhört oder weil sie nicht wissen, wo und wie sie sich Gehör verschaffen können. Deshalb bringen die gelosten Mitglieder viel Wissen, Erfahrung und Kreativität mit in den Beirat, die sonst vielleicht im Sande verlaufen wäre.

 

Viertens soll das Losverfahren den gelosten Mitglieder Mut machen, sich weiter in der Gemeinde zu engagieren. Sie werden die Erfahrung machen, dass ihre Meinung ernst genommen wird und dass es viele Menschen in Großpösna gibt, die ihre Gemeinde besser machen wollen. Das soll ein persönlicher Ansporn für die Ausgelosten sein, in Zukunft öfter mitanzupacken.

 

 

Botanischer Garten Botanischer Garten (2024)

 Frewillige im Botanischen Garten 

 

Der Botanische Garten Oberholz hat 2023/24 angefangen sich neu auszurichten, um zielgerichtet Angebote für die Bürgerinnen und Bürger machen zu können. Im ersten Schritt wurde eine Umfrage durchgeführt, in der Bürgerinnen und Bürger ihre Sicht auf den Botanischen Garten, seine Rolle in der Gemeinde und seine Zukunft schildern sollten. Außerdem wurde abgefragt, wie der Botanische Garten Freiwillige gewinnen und halten kann, um die notwendigen Pflegearbeiten zu leisten. An der Umfrage nahmen 55 Personen teil.
Die Präsentation mit den wichtigsten Ergebnissen der Umfrage finden Sie hier.
Alle Details und Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.

Bürgerstipendium Bürgerstipendium (2023-24)

Das Bürgerstipendium der Gemeinde Großpösna fördert besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger. Die Geförderten treten aktiv für eine demokratische Kultur in der Gemeinde ein. Sie übernehmen Verantwortung für sich und andere.

 

Das Bürgerstipendium 2023 umfasst die nebenberufliche Ausbildung als Moderator:innen für kommunale Krisensituationen, die von der Aktion Zivilcourage durchgeführt wird. Die Ausbildungsmodule werden an 8 verschiedenen Wochenend-Terminen über ein halbes Jahr in Dresden absolviert. Die beiden Geförderten aus Großpösna lernen dort, Konflikte in der Gemeinde so zu moderieren, dass ein gutes Diskussionsklima entsteht und Kompromisse gefunden werden können.

 

Die Gemeindeverwaltung erhofft sich davon, bei umstrittenen politischen Themen nicht auf überteuerte externe Moderatorinnen und Moderatoren zurückgreifen zu müssen. Stattdessen könnten die Geförderten des Bürgerstipendiums, Leute von hier, in Konflikten neutral und professionell vermitteln. Zudem ist eine solche Ausbildung selbstverständlich auch für Job und Ehrenamtsarbeit eine absolute Bereicherung. So können Konflikte im Verein oder in der Abteilung beigelegt werden, bevor sie sich ausweiten.

 

Für das Bürgerstipendium 2023 konnten sich die Bürgerinnen und Bürger vom 19. Juni bis 01. August 2023 auf 2 Stipendiums-Plätze bewerben. Am Ende des Auswahlprozesses sah sich die Gemeinde jedoch vor eine fast unmögliche Wahl von 4 Personen gestellt, die sich alle in nichts nachstanden. Deshalb fand wenige Tage nach Einsendeschluss ein Videocall mit den Bewerberinnen und Bewerbern statt. Dort haben Bürgermeister Strobel und Projektleiter Tozzi den Betroffenen die Situation erklärt. Es wurde gemeinsam eine gerechte Lösung gesucht und gefunden. Heraus kam, dass 2 Personen die Ausbildung noch im Herbst 2023 bzw. im Winter 2023/24 machen werden. Die anderen 2 Personen werden im folgenden Jahr berücksichtigt. Ob ihnen dann die gleiche Ausbildung als Moderator:in für kommunale Krisensituationen in Dresden zuteil wird oder mit ihnen und anderen ein Intensivkurs in Großpösna stattfindet, wird zurzeit noch mit dem Aktion Zivilcourage e.V. besprochen. In jedem Fall freut sich die Gemeinde Großpösna sehr auf die 4 zukünftigen Moderatorinnen und Moderatoren und wünscht ihnen viel Erfolg und Freude in der Ausbildung!

rundschau-Umfragerundschau-Umfrage (2023)

Tortendiagramm mit der Frage: In welchem Format soll die rundschau in Zukunft erscheinen? Dier Ergebnisse: Quadratisch: 26,5% Din A4: 31% Din A5: 42,2%

 

In den vergangenen Monaten hatten die Leserinnen und Leser der rundschau die Gelegenheit über neue Formate und Inhalte des monatlichen Amtsblatts zu entscheiden. Wir bedanken uns bei 306 Haushalten aus allen Ortsteilen der Gemeinde, die uns ihre Meinungen geschrieben haben! Zur Wahl stand als erstes das altbewehrte Format DIN-A5, das große Format DIN-A4 aus dem Juni sowie das quadratische Format der Juli-Ausgabe. Alle drei Formate fanden regen Anklang. Mit 81 Stimmen konnte das quadratische Format knapp über ein Viertel der teilnehmenden Haushalte auf sich vereinen. Für das Format DIN-A4 entschieden sich fast ein Drittel der teilnehmenden Haushalte: 95 Stimmen. Der Gewinner ist das alte und neue Format der rundschau: DIN-A5 mit 129 Stimmen.

 

Begründet wurde die Wahl für jedes der drei Formate oft damit, dass das jeweilige Format handlicher sei. Verschiedene Personen haben also verschiedene Vorstellungen davon, was „handlich“ für sie bedeutet: Klein und leicht verstaubar; nicht ganz groß, aber doch mit größeren Bildern; oder groß und leicht zu greifen. Außerdem beriefen sich die meisten Befürworterinnen und Befürworter aller Formate darauf, dass sie gerne Papier sparen möchten, ob durch viele kleinere Seiten oder durch weniger größere Seiten. Aus 87 Haushalten erreichten uns zudem ausführliche Antworten, die sehr viele kluge Anregungen zum Inhalt der rundschau enthielten. Diese Anregungen nimmt die Gemeindeverwaltung als großen Gewinn aus der Umfrage mit.

 

Detaillierte Statistiken zur rundschau-Umfrage finden Sie hier.

 

Was hat die Umfrage gebracht?

Bis Ende des Jahres 2023 wurden alle Vorschläge und Anregungen in der Gemeindeverwaltung diskutiert und ihre Machbarkeit geprüft. Ziel war es, nicht nur das Format, sondern auch Inhalt und Aufbau der rundschau an den Vorschlägen von ihren Leserinnen und Lesern auszurichten. Zum Februar 2024 wird die rundschau der Umfrage entsprechend umgestaltet. Das Format bleibt zwar dasselbe, weil das alte DIN A-5 Format am meisten Stimmen bekam. Die Inhalte der rundschau werden jedoch zum Jahreswechsel neu strukturiert und neu gewichtet. Aus Sicht der Gemeindeverwaltung waren die hohe Beteiligung und vor allem die vielen klugen Anmerkungen der Leserinnen und Leser ein enormer Erfolg.

 

Viele Menschen haben sich gewünscht, mehr über das Vereinsleben zu erfahren. Deshalb wird als erste Neuerung in jeder Ausgabe ein Verein aus der Gemeinde vorgestellt. Den ersten Vereins-Artikel finden Sie in diesem Heft unter der Rubrik „Vereine stellen sich vor“. Für die nächsten Ausgaben bitten wir weiterhin um Zuarbeit der Vereine, die der Gemeinde gern Bilder und kurze Texte zuschicken sollen!

 

Zweitens wurde oft gewünscht, dass mehr Heimatgeschichten und Heimatgeschichte Platz in der rundschau finden sollen. Die Gemeinde will auch diese Forderung gern umsetzen. Leider erreichten uns dazu noch überhaupt keine Zusendungen von den Leserinnen und Lesern. Deshalb gilt auch hier der Aufruf an alle, die eine Großpösnaer Geschichte aus Vergangenheit oder Gegenwart kennen oder selbst erlebt haben: Schicken Sie uns Ihre Geschichte, gern auch mit Foto! Wir freuen uns darauf, im März 2024 erste Heimatgeschichte(n) in der rundschau zu veröffentlichen.

 

Drittens konnte die Gemeinde feststellen, dass viele Leserinnen und Leser mehr Informationen über die rundschau selbst und ihre Entstehung erwarten. Deshalb werden in einigen Ausgaben 2024 die Hintergründe unseres Amtsblatts zum Teil auch mit persönlichen Geschichten dargestellt. In dieser Ausgabe finden Sie eine bebilderte Übersicht, welche Stationen die rundschau durchläuft – vom Einsenden eines Artikels, bis zum fertigen Heft im Briefkasten.

 

Viertens wurde gewünscht, dass die rundschau übersichtlicher aufgebaut sein soll. Als ersten Punkt haben wir deshalb ein Inhaltsverzeichnis auf die erste Seite gesetzt. Ob und wie wir einzelne Rubriken oder das Layout weiter anpassen, wird sich im Laufe des Jahres 2024 zeigen. Ziel bleibt es, Übersichtlichkeit und leichte Lesbarkeit im bestehenden Papierformat DIN-A5 zu verbessern.

 

Die Gemeinde Großpösna bedankt sich nochmals bei den über 300 Haushalten, die an der Umfrage 2023 teilgenommen haben. Mit den angeschobenen Veränderungen an der rundschau hoffen wir, den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr Spaß und Lust am Lesen zu bereiten.

 

Vielen Dank für Ihr Mitwirken!
 

  

Abgeschlossene Beteiligungen Magdeborner Halbinsel

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