Jetzt Mitbestimmen!

Bürgerbudget Großpösna Bürgerbudget Großpösna

Bürgerbudget 2025

Reichen Sie jetzt Ihre Vorschläge ein!
Bis zum 18.05.2025 können Sie ihre Vorschläge für das Bürgerbudget 2025 bei der Gemeinde Großpösna einreichen.


Das Einreichen funktioniert am einfachsten online über folgenden Link: https://mitdenken.sachsen.de/1050877

 

Oder per ausgefülltem Formular aus der April-rundschau: Einreichen Bürgerbudget 2025


Bitte geben Sie ihr ausgefülltes Formular rechtzeitig zum Stichtag am 18.05.2025 im Rathaus Großpösna ab, damit ihr Vorschlag berücksichtigt werden kann.

 

Zeitplan für das Bürgerbudget 2025

Bürgerbudget Großpösna 2025

  • Einreichen: 01.04. – 18.05.2025

  • Prüfen & Nachbessern: 19.05. – 10.08.2025

  • Abstimmen: 11.08. – 31.08.2025

  • Auszählen: 01.09. – 07.09.2025

  • Bekanntgabe der Gewinner-Vorschläge: 08.09.2025

  • Umsetzen: bis spätestens 30.06.2026

Zögern Sie nicht, uns zu fragen!


Kontakt

Gemeinde Großpösna

Adrian Tozzi

E-Mail:

Mobil (01525) 9290098


FAQ

Was ist das Bürgerbudget?

Das Verfahren des Bürgerbudgets ist einfach. Zuerst werden Vorschläge eingereicht, diese werden geprüft (Kosten, Zuständigkeit, Machbarkeit) und am Ende stimmen die Menschen in Großpösna direkt über alle Vorschläge ab. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden gemeinsam mit der Gemeinde ihre Vorschläge in die Tat umsetzen.


Kostenlose Info-Plakate für die ganze Familie gibt es im Rathaus, in der Bibliothek und bei den Sitzungen der Ortschaftsräte:
Plakat 1, Plakat 2

 Warum gibt es das Bürgerbudget?

Das Bürgerbudget gibt allen Menschen in der Gemeinde die Gelegenheit, kleine Vorhaben schnell und unbürokratisch anzustoßen. Vom Ausbessern eines Bürgersteigs, über eine zusätzliche Bank bis hin zur neuen Schaukel auf dem Spielplatz: Mit dem Bürgerbudget sollen alle in Großpösna die Möglichkeit bekommen, kleine Ärgernisse zu beheben, kreative Ideen zu entwickeln und die Gemeinde zusammen zu einem besseren Ort zu machen.

Wer kann mitmachen?

In Großpösna können alle Menschen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr Vorschläge einreichen und nach der Prüfung über alle Vorschläge abstimmen.

Wie muss ein Vorschlag aussehen?

Alle Vorschläge müssen der Allgemeinheit dienen. Sie sind deshalb begrenzt auf den öffentlichen Raum sowie Vereine und andere Einrichtungen wie Kindergärten in Großpösna. Es muss genau beschrieben werden, was in welchem Ortsteil geändert werden soll. Außerdem darf ein Vorschlag maximal 3.000 € kosten. Die Gemeinde kontaktiert Sie bei Nachfragen zu Ihrem Vorschlag. Genaue Bedingungen zur Teilnahme und Vorschlagsgestaltung finden sich im Konzept Bürgerbudget Großpösna.

 

Hinweis: Auch Vorschläge aus den vergangenen Jahren dürfen wieder eingebracht werden.

Wie kam das Bürgerbudget in Großpösna zustande?

Die Gemeinde Großpösna wird vom 17.04.2023 bis 31.12.2025 über die Förderrichtlinie „Bürgerbeteiligung“ des SMJusDEG gefördert. In der Fördersumme enthalten sind 90% einer Personalstelle, die verschiedene Beteiligungsmaßnahmen koordinieren und verstetigen soll. Um das Projekt zu begleiten wurde der Beirat Bürgerbeteiligung im September 2023 gegründet.

 

In den ersten Sitzungen der Beirats wollten sich die gelosten Mitglieder mit der Idee des Bürgerbudgets beschäftigen. Von September bis Dezember 2023 wurden die Bürgerbudget-Modelle anderer Kommunen ausgewertet, auf Großpösna übertragen und gemeinsam geschärft. So entstand das Konzept zum Bürgerbudget Großpösna 2024. Es folgten der Empfehlungsbeschluss im Verwaltungsausschuss am 04.12.2023 und der Beschluss des Gemeinderats am 15.01.2024. Nun wird im Jahr 2024 das Bürgerbudget zum ersten Mal in Großpösna getestet. Im Herbst 2024 folgt die Auswertung im Beirat Bürgerbeteiligung und im Gemeinderat. Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln und im Jahr 2025 das Bürgerbudget noch besser durchzuführen. 

 

Das setzt allerdings einen Beschluss des neu gewählten Gemeinderats voraus.

 

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Rückblick: Bürgerbudget 2024

Die Gewinner stehen fest!

Die Gemeinde freut sich über die rege Teilnahme am Bürgerbudget 2024! 40 Vorschläge aus der Bürgerschaft standen zur Wahl. Einige Bürgerinnen und Bürger haben schon vor den Europa- und Kommunalwahlen die Chance genutzt, im Rathaus oder online anzustimmen. Knapp 2/3 der Teilnehmenden fanden am Wahltag nach der Stimmabgabe im Wahllokal ihren Weg an den Stand des Bürgerbudgets. Insgesamt haben 1.466 Personen ab 14 Jahren aus allen Ortsteilen abgestimmt, davon 217 online. Aus jedem Ortsteil wird der Vorschlag mit den meisten Stimmen finanziert. Von den Vorschlägen auf den Plätzen 6-40 werden dann so viele wie möglich mit dem Restbudget umgesetzt.

 

Die Zusammenfassung der Auszählung und Details zu den Gewinnern in jedem Ortsteil finden Sie hier.

 

Alle Infos zur Umsetzung der Vorschläge folgen im Laufe des Sommers und Herbsts 2024 auf dieser Seite!

 

Nachfragen und Vorschläge für das Bürgerbudget im nächsten Jahr jederzeit an:


Welche Vorschläge standen zur Wahl?

Hier gibt es Steckbriefe für alle zur Abstimmung zugelassenen Vorschläge der Bürgerbudget Großpösna 2024. Scrollt durch bevor Ihr abstimmt!

Hier sind alle zugelassenen Vorschläge auf einem Wahlzettel zusammengefasst.

Hier findet Ihr die Liste aller eingereichten Vorschläge mit Vermerken, warum sie (nicht) zugelassen wurden.

Wie verlief die Abstimmung?

Es gibt 5 Listen, je eine pro Ortsteil (z.B. Liste-Seifertshain). Pro Liste kann jede Person bis zu 3 Stimmen vergeben.

 

Mehr dazu in unserem Flyer.

Bürgerbus Bürgerbus

Aktuelle News zu Fahrtzeiten, Buchung und speziellen Angeboten finden Sie auf der Seite des Bürgerbus Großpösna:

Unser Bürgerbus Großpösna:

  • Der Bürgerbus wird ehrenamtlich vom Verein Bürger für Großpösna e.V. für alle Bürgerinnen und Bürger von Großpösna angeboten.

  • Der Bürgerbus hat keinen Fahrplan. Er ist ein Rufbus mit festen Haltestellen. Das heißt, der Bus fährt nur dann, wenn er vorher von den Fahrgästen gebucht wurde.

  • Eine Fahrt mit dem Bürgerbus beginnt und endet stets an einer Haltestelle im gemeindegebiet Großpösna. Hier finden Sie die Liste aller Haltestellen in Großpösna, sowie die übersichtlichen Karten für jeden Ortsteil.

  • Alle Fahrten werden durch frewillige Spenden der Fahrgäste finanziert.

Logo Bürgerbus

NEU: Der Bürgerbus fährt Dich zu Veranstaltungen in der Gemeinde Großpösna!


Hier findest du die Veranstaltungen für 2025.


Buchung

Bitte buchen Sie per WhatsApp-Nachricht oder rufen Sie zu unseren Telefon-Zeiten an:
Mobil (01577) 1492139

Telefonzeiten Montag & Mittwoch, 18-20 Uhr


Kontakt
Mobil (01577) 1492139

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Fahrzeiten

 

Mittwoch

9.00 – 17.30 Uhr

Donnerstag

9.00 – 17.30 Uhr

Freitagnacht

21.45 – 01.45 Uhr

Samstagnacht

21.45 – 01.45 Uhr

Sie haben eine Anfrage für ein Event außerhalb der Fahrtzeiten? Dann fragen Sie direkt per WhatsApp oder Anruf an!


Windkraft Bürger-Beirat Windkraft

Bürger-Beirat Windkraft

Das Thema Windkraft ist zurzeit in ganz Deutschland umstritten. Die Gemeinde Großpösna versucht, die verschiedenen Positionen zusammenzuführen und die Entscheidungen von den Bürgerinnen und Bürgern prägen zu lassen. Auf dieser Seite finden Sie die vergangenen Anstrengungen und  aktuellen Entwicklungen der Bürgerbeteiligung zum Thema Windkraft in Großpösna.

 

Fragen und Anliegen richten Sie jederzeit an


Ergebnispapier des Bürger-Beirats Windkraft

Das Ergebnispapier gibt es in einer ausführlichen Langversion oder in einer Kurzversion in einfacher Sprache (+ Präsentation). Zudem finden Sie hier Antworten auf alle eingegangenen Bürgerfragen und Kartenmaterial zum Thema:

Sie haben Fragen, die noch nicht in den Bürgerfragen erwähnt wurden? Schreiben Sie uns eine E-Mail an und wir beantworten ihre Fragen!

Sitzungen des Bürger-Beirats Windkraft

März-August 2024: Protokolle des Bürger-Beirats

 

 

Geschichte: Wie sind wir hier gelandet?

4. Schritt

September 2024: Empfehlungen an den Gemeinderat

Der Bürger-Beirat hat von April bis September in 9 Sitzungen alle relevanten Fragen zum Thema Windkraft klären können. Bis 13. August 2024 hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen einzureichen, um sie beantworten zu lassen. Die Fragen und Antworten finden Sie unter „Bürgerfragen“. Die Ergebnisse des Bürger-Beirats wurden am 16. September 2024 dem Gemeinderat vorgestellt. Zwei Wochen später wurden sie noch einmal in den Ortschaftsräten von Güldengossa, Störmthal und Dreiskau-Muckern vorgestellt.

3. Schritt

März 2024: Gründung Bürger-Beirat Windkraft

Zum 15. März 2024 haben sich 3 Menschen aus Güldengossa und je 4 Menschen aus Störmthal und Dreiskau-Muckern gemeldet, um im Bürger-Beirat Windkraft dabei zu sein. Da pro Ortsteil nur 2 freie Plätze zur Verfügung standen, wurde unter den Bewerberinnen und Bewerbern gelost. Zudem wurde aus den jewiligen Ortschaftsräten Personen bestimmt, die am Bürger-Beirat teilnehmen.

 

Die 9 Mitglieder des Bürger-Beirats Windkraft sind:

  • Güldengossa: Andreas Winde (gelost), Janine Bayer (gelost), Ronald Kansy (Ortschaftsrat)

  • Störmthal: Christian Falke (gelost), Annemarie Müller (gelost), Johanna Butenuth (Ortschaftsrat) / Heike Birne (Ortschaftsrat)

  • Dreiskau-Muckern: Christian Hansel (gelost), Robert Arnold (gelost), Claudia Hausdorf (Ortschaftsrat)

2. Schritt28. November 2023: Info-Markt „Erneuerbare Energien“
1. SchrittJuli 2023: Gemeinderat: 1. Grundsatzbeschluss + Veröffentlichung der Prüfflächen

Repräsentative Befragung Repräsentative Befragung

Bürgermeister Daniel Strobel erklärt den Zweck der Umfrage im Video.

 

Was denkt Großpösna 

Die Gemeinde Großpösna meint es ernst mit einer besseren Bürgerbeteiligung. Wir wollen alle Bürgerinnen und Bürger genau bei den Themen beteiligen, die sie am meisten interessieren. Deshalb brauchen wir einen Überblick darüber, wo und wie gut wir Menschen in Großpösna erreichen und wie wir das in Zukunft noch besser machen können. Außerdem wollen wir wissen, inwieweit die Beteiligungsprozesse in der Vergangenheit gut gelaufen sind und woran wir noch arbeiten müssen. Das Alles hat zum Ziel, die Gemeindeverwaltung, die Kommunalpolitik und die Bürgerschaft noch enger zusammenzubringen. Es muss für Sie verständlich und nachvollziehbar sein, was wann wieso entschieden wurde und es muss Möglichkeiten geben, sich zu einem bestimmten Thema besonders mit einbringen zu können, wenn es ihnen wichtig ist. Wir wollen die Zivilgesellschaft stärken, weil die viele Herausforderungen schneller und besser miteinander gelöst werden.


Diesen Weg will die Gemeinde Großpösna mit Ihnen beschreiten. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie uns ihre ehrliche Meinung sagen. Dafür haben wir 500 Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen ausgelost, um uns in der Umfrage ihren Eindruck zu schildern. Die Ergebnisse werden Ende des Jahres zusammengefasst und bekannt gemacht.

Ergebnisse jetzt online!

Im September 2023 wollte die Gemeinde wissen, was die Bürgerinnen und Bürger vom Thema Bürgerbeteiligung halten. Deshalb lies die Gemeindeverwaltung eine repräsentative Befragung durchführen. Deren Ergebnisse sind jetzt in vollem Umfang verfügbar.

Es wurde nach allen möglichen Aspekten der Bürgerbeteiligung gefragt: Wo haben sich die Menschen in Großpösna schon beteiligt? Haben sie eher gute oder eher schlechte Erfahrungen mit der Beteiligung gemacht? Für welche Arten von und Gelegenheiten für Bürgerbeteiligung können sich die Leute begeistern? Wie soll die Gemeinde in Zukunft über Beteiligungs-Möglichkeiten informieren?

 

Diese und weitere Fragen wurden zahlreich beantwortet. Wir freuen uns über positives Feedback. Vor allem nimmt die Gemeinde aber die kritischen Rückmeldungen ernst. Wir wollen aus Fehlern lernen und neue Wege ausprobieren, um die Bürgerbeteiligung so gestalten, dass die Menschen in Großpösna damit zufrieden sind. Auf diesem Weg ist die Umfrage aus dem Herbst 2023 ein wichtiger Anhaltspunkt für die Gemeindeverwaltung.

 

Im Herbst 2025 ist eine Folge-Umfrage geplant, die messen soll, was sich innerhalb von 2 Jahren intensiver Bürgerbeteiligung getan hat. Haben die Leute sich öfter beteiligt? Sind sie zufriedener mit der Kommunikation und Strategie der Gemeindeverwaltung? Welche Entwicklungen zeichnen sich beim Vergleich der Antworten von 2023 und 2025 ab? Diese Fragen können wir mit Hilfe der zweiten Umfrage beantworten.

Jugendareal Störmthaler See Jugendareal Störmthaler See

Jugendareal am See – Wo der Strukturwandel zum Erlebnis wird

Mitten in der Natur, direkt am Störmthaler See auf der Magdeborner Halbinsel, ist etwas Besonderes entstanden: das Jugendareal am See. Auf 5.000 Quadratmetern haben die Gemeinde Großpösna mit Partnern und dem Soziokulturelle Zentrum KuHstall e.V. gemeinsam einen Ort geschaffen, der Jugendlichen gehört – zum Campen, Entdecken, Gestalten und einfach Sein.

Was heute ein lebendiger Treffpunkt ist, war einst Braunkohletagebau. Dass aus dieser Industriebrache ein Freiraum für junge Menschen wurde, ist kein Zufall – es ist das Ergebnis eines echten Miteinanders: Kinder und Jugendliche haben das Areal von Anfang an mitgeplant. Der Strukturwandel wird hier nicht erzählt, sondern erlebt.

Was das Areal zu bieten hat

Das Gelände lädt zum Ausprobieren und Loslassen ein. Ein Küchencontainer und eine gemütliche Lagerfeuerstelle sorgen für das leibliche Wohl – ob beim gemeinsamen Kochen oder an langen Sommerabenden. Wer übernachten möchte: Mehrere Zeltflächen sowie fünf feste Zelte für je acht Personen stehen bereit.

Das große Zirkuszelt ist das Herzstück des Areals – Bühne für kreative Workshops, Veranstaltungen und unvergessliche Momente, auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Dazu kommen ein Volleyballplatz für sportliche Energie, eine Bühne für Auftritte und Präsentationen, ein Werkstattcontainer für handwerkliche und kreative Projekte sowie zwei Bauwagen als Büro und Aufenthaltsraum.

Offener Treff – jeden Mittwoch

Von März bis November findet mittwochs von 15 bis 17 Uhr ein kostenloser offener Treff für Kinder und Jugendliche statt. Bauen, spielen, draußen sein – mit Lagerfeuer, Getränken, Gesprächen und wechselnden Aktionen für alle Altersgruppen. Einfach vorbeikommen, keine Anmeldung nötig.

Das Areal für eigene Gruppen nutzen

Auch externe Gruppen sind herzlich willkommen! Das Jugendareal steht nach Absprache für eigene Treffen, Workshops, Seminare oder Freizeitaktivitäten offen. Naturnahe Umgebung, kreative Infrastruktur und die besondere Atmosphäre direkt am See – ein Ort, der Begegnung und neue Ideen gleichermaßen inspiriert.

 

Das Jugendareal am See ist ein Projekt der Gemeinde Großpösna im Verbund mit dem Soziokulturellen Zentrum KuHstall e.V. und wird gefördert durch das BMUKN im Rahmen von KoMoNa.

 

 

 

 

JuA Logo

 

Kontakt:

Jugendareal am See

Josefine Heinicke

Tel: 01520-5457561

Mail:

Web: www.jugendareal-am-see.de

 

 

 

 BMUKN 

 

 

Beirat Bürgerbeteiligung Beirat Bürgerbeteiligung

Aktuelles

Am 08. April 2024 um 19 Uhr kommt der Beirat Bürgerbeteiligung im Ratsaal der Gemeinde Großpösna zusammen, um zwei Themenblöcke zu bearbeiten:

Erstens soll über die aktuelle Lage des Bürgerbudgets gesprochen werden. Erreicht die Gemeinde ihre Bürgerinnen und Bürger? Wie kommt die Werbung bei den Menschen an? Fühlen sie sich gut informiert?

 

Zweitens soll ein neues „Projekt“ gefunden werden, dass vom Beirat vorbereitet werden soll – so, wie es schon 2023 mit dem Bürgerbudget gut geklappt hat.


Bürgerbeteiligung. Und jetzt?

Damit Bürgerbeteiligung nicht nur ein leeres Versprechen bleibt, hat die Gemeinde einige Schritte unternommen. Der Beirat Bürgerbeteiligung ist ein Schritt, der kaum öffentliche Aufmerksamkeit bekommt, aber dennoch sehr wichtig ist. Im Beirat besprechen die Mitglieder aktuelle und geplante Maßnahmen für die Bürgerbeteiligung in der Gemeinde Großpösna. So werden die Ideen und Konzepte der Verwaltung vor ihrer Umsetzung intensiv geprüft und entscheidend verbessert. Um Zeit und Ressourcen zu sparen, wurde der Beirat Bürgerbeteiligung in den Verwaltungsausschuss der Gemeinde integriert. Die erste Sitzung fand am 04.09.2023 statt. Der Beirat Bürgerbeteiligung soll zunächst bis Ende 2025 mindestens einmal pro Quartal zusammenkommen. Aktuelle Berichte und Protokolle werden regelmäßig unter News veröffentlicht.

Wir vertreten Dich!

Im Beirat Bürgerbeteiligung kommen Personen aus vier verschiedenen Bereichen zusammen, die alle auf ihre Weise die Menschen in Großpösna vertreten:

Gemeinderat und Bürgermeister werden regelmäßig in einer Wahl von den Großpösnaerinnen und Großpösnaern gewählt, um ihre politischen Interessen zu vertreten. Die Mitglieder der Verwaltung, denen der Bürgermeister zugleich vorsteht, sind nicht gewählt, sondern nach Bedarf und Befähigung eingestellt, um „den Laden am Laufen zu halten“. Gemeinderat, Bürgermeister und Verwaltung treffen sich seit jeher regelmäßig am ersten Montag im Monat im „Verwaltungsausschuss“, um wichtige Dinge zu besprechen und Beschlussempfehlungen an den Gemeinderat zu formulieren. Wenn jedoch über Bürgerbeteiligung diskutiert und Empfehlungen ausgesprochen werden sollen, dann sollten auch „normale“ Bürgerinnen und Bürger mit am Tisch sitzen.

 

Deshalb ist die Gemeinde besonders stolz auf die 5 Mitglieder der Bürgerschaft, die ein Drittel des Beirat Bürgerbeteiligung ausmachen. Es wird je eine Person aus einem der 5 Ortsteile der Gemeinde nach dem Zufallsprinzip gelost. Allgemeine Bedingungen sind das Mindestalter von 16 Jahren und der Erstwohnsitz in der Gemeinde Großpösna. Von den gelosten 5 Personen müssen außerdem mindestens 2 unter 30 Jahre alt sein. Oft haben Entscheidungen von Politik und Verwaltung Auswirkungen über Jahre und Jahrzehnte hinweg. Deshalb ist es besonders wichtig die Jungen von heute an der Gestaltung ihrer Zukunft in der Gemeinde zu beteiligen.

 

Im Gegensatz zu den Mitgliedern des Gemeinderats, dem Bürgermeister oder den Mitgliedern der Gemeindeverwaltung, haben die gelosten Mitglieder aus der Bürgerschaft keine festgelegte Amtszeit oder Arbeitsverträge. Sie können ihr Los ablehnen oder annehmen und so oft zu den Sitzungen des Beirat Bürgerbeteiligung kommen, wie sie möchten. Wenn sie aus irgendwelchen Gründen (Familie, Ausbildung, Beruf, Gesundheit, …) nicht mehr teilnehmen wollen/können, wird aus ihrem Ortsteil eine neue Person gelost, die in Zukunft ihren Platz im Beirat einnimmt.

Wieso losen wir?

Das Losprinzip hat einige Vorteile, die die gelosten Mitglieder zu einer wichtigen Ergänzung der gewählten und berufenen Mitglieder des Beirats machen.

Das Losprinzip ist zu aller erst besonders demokratisch, weil es daran erinnert, dass die Meinung und Haltung aller Menschen gleich viel wert ist. Die Macht der Vertreterinnen und Vertreter des Volkes ist nur geliehen, was durch das völlig zufällige Losverfahren deutlich wird.

 

Zweitens ist das Losverfahren unparteiisch und fair, weil es jede und jeden treffen kann und nicht nur die, die die am lautesten schreien oder gute Kontakte haben. Die Gelosten kommen also nicht aus einer speziellen Gruppe. Sie bilden den Querschnitt der Gesellschaft ab.

 

Drittens fördert das Losverfahren neues Wissen zutage. Es werden in der Regel Menschen ausgewählt, die sich nicht aktiv freiwillig für diese Position beworben hätten – weil es ihnen nicht in den Sinn käme, weil sie denken, dass ihnen sowieso niemand zuhört oder weil sie nicht wissen, wo und wie sie sich Gehör verschaffen können. Deshalb bringen die gelosten Mitglieder viel Wissen, Erfahrung und Kreativität mit in den Beirat, die sonst vielleicht im Sande verlaufen wäre.

 

Viertens soll das Losverfahren den gelosten Mitglieder Mut machen, sich weiter in der Gemeinde zu engagieren. Sie werden die Erfahrung machen, dass ihre Meinung ernst genommen wird und dass es viele Menschen in Großpösna gibt, die ihre Gemeinde besser machen wollen. Das soll ein persönlicher Ansporn für die Ausgelosten sein, in Zukunft öfter mitanzupacken.

 

Beirat Bürgerbeteiligung 

Bürgerstipendium Bürgerstipendium

Das Bürgerstipendium der Gemeinde Großpösna fördert besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger. Die Geförderten treten aktiv für eine demokratische Kultur in der Gemeinde ein. Sie übernehmen Verantwortung für sich und andere.

 

Das Bürgerstipendium 2023 umfasst die nebenberufliche Ausbildung als Moderator:innen für kommunale Krisensituationen, die von der Aktion Zivilcourage durchgeführt wird. Die Ausbildungsmodule werden an 8 verschiedenen Wochenend-Terminen über ein halbes Jahr in Dresden absolviert. Die beiden Geförderten aus Großpösna lernen dort, Konflikte in der Gemeinde so zu moderieren, dass ein gutes Diskussionsklima entsteht und Kompromisse gefunden werden können.

 

Die Gemeindeverwaltung erhofft sich davon, bei umstrittenen politischen Themen nicht auf überteuerte externe Moderatorinnen und Moderatoren zurückgreifen zu müssen. Stattdessen könnten die Geförderten des Bürgerstipendiums, Leute von hier, in Konflikten neutral und professionell vermitteln. Zudem ist eine solche Ausbildung selbstverständlich auch für Job und Ehrenamtsarbeit eine absolute Bereicherung. So können Konflikte im Verein oder in der Abteilung beigelegt werden, bevor sie sich ausweiten.

 

Für das Bürgerstipendium 2023 konnten sich die Bürgerinnen und Bürger vom 19. Juni bis 01. August 2023 auf 2 Stipendiums-Plätze bewerben. Am Ende des Auswahlprozesses sah sich die Gemeinde jedoch vor eine fast unmögliche Wahl von 4 Personen gestellt, die sich alle in nichts nachstanden. Deshalb fand wenige Tage nach Einsendeschluss ein Videocall mit den Bewerberinnen und Bewerbern statt. Dort haben Bürgermeister Strobel und Projektleiter Tozzi den Betroffenen die Situation erklärt. Es wurde gemeinsam eine gerechte Lösung gesucht und gefunden. Heraus kam, dass 2 Personen die Ausbildung noch im Herbst 2023 bzw. im Winter 2023/24 machen werden. Die anderen 2 Personen werden im folgenden Jahr berücksichtigt. Ob ihnen dann die gleiche Ausbildung als Moderator:in für kommunale Krisensituationen in Dresden zuteil wird oder mit ihnen und anderen ein Intensivkurs in Großpösna stattfindet, wird zurzeit noch mit dem Aktion Zivilcourage e.V. besprochen. In jedem Fall freut sich die Gemeinde Großpösna sehr auf die 4 zukünftigen Moderatorinnen und Moderatoren und wünscht ihnen viel Erfolg und Freude in der Ausbildung!

Rödgener Str. 3 Rödgener Str. 3

In Störmthal soll ein verfallenes Haus mit Grundstück neu gestaltet und für die Allgemeinheit nutzbar gemacht werden. Dazu werden mit den Menschen vor Ort Ideen entwickelt und der Entwicklungsprozess begleitet
 

Aktuelles

Die Gemeinde Großpösna hat 2024/25 nach Fördermitteln gesucht, um die Nutzungskonzepte aus der Bürgerbeteiligung von Fachfirmen konkret auf Machbarkeit prüfen und miteinander vergleichen zu lassen. Sobald dieser Prozess Anfang 2026 beginnt, wird zu einem gemeinsamen Auftakt-Termin vor Ort geladen, um alle auf den gleichen Stand zu holen und gemeinsam die nächsten Schritte abzustecken. 


Rückblick
Was wird hier gebaut? Vor dieser Frage standen im Sommer 2023 die Störmthalerinnen und Störmthaler, als auf einmal ein Bauzaun mit großem Plakat vor dem lange verlassenen Grundstück in der Rödgener Str. 3 stand. Auf dem Plakat konnten Passanten und Anwohnerinnen festhalten, wie dieser "Schandfleck" besser genutzt werden könnte.

Ein Monat und zwei vollgeschriebene Plakate später fand ein Workshop statt, bei dem die Teilnehmenden sich nach einiger Diskussion auf 3 verschiedene Nutzungskonzepte einigen konnten. Mehr zum Workshop und den Nutzungskonzepten finden Sie hier.

 

Pösgraben Pösgraben

Bauen sie mit!

Wir wollen den Pösgraben nicht nur für die Menschen in Großpösna gestalten sondern auch mit ihnen. Deshalb lädt die Gemeinde zu einem Bürger-Bau-Seminar ein, bei dem Sie selbst Hand an den Pösgraben legen können! Unter professioneller Anleitung werden Sie graben, pflanzen und stecken. Nebenbei lernen Sie etwas darüber, wieso der Pösgraben umgestaltet wird und was die Bürgerinnen und Bürger davon haben. Seien Sie dabei und machen Sie den Pösgraben fit für die Zukunft!

 

Bürger-Bau-Seminar

Datum: 21.-22.03.25

Treffpunkt: 

Parkplatz PösnaPark

Teilnahme: 

alle Interessierten sind herzlich willkommmen

Anmeldung:

Etwaige Fragen und Anliegen bzgl. der Umgestaltung des Pösgrabens richten Sie bis dahin gern an:

 

Hintergrund: Pösgraben naturnah gestalten

Dank einer Förderung des Bundes über die Förderrichtlinie „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ (KoMoNa) wird die Gemeinde Großpösna den Pösgraben auf einer Länge von ca. 200 Metern verändern. Zwischen der Rudolf-Breitscheid-Straße und der Grimmaischen Straße soll eine sogenannte „ingenieur-biologische Umgestaltung“ des Grabens stattfinden, die eine „ökologische Durchgängigkeit“ schafft. Das bedeutet, dass an diesem Abschnitt des Pösgrabens besonders auf durchgehende und unbeeinflusste Lebensräume für Tiere und Pflanzen am und im Wasser geachtet wird. Die Umgestaltung soll die Natur in ihrer Vielfalt und Schönheit schützen und zu neuer Blüte verhelfen. Zudem sollen naturbegeisterte Bürgerinnen und Bürger direkt an der Umgestaltung im Rahmen eines „Gewässerbauseminars“ mitwirken können. Dort wird theoretisches und praktisches Wissen vermittelt und vor Ort angewandt. Des Weiteren wird der Pösgraben zwischen Rudolf-Breitscheid- und Grimmaischer Straße einen „Gewässerunterhaltungs-Lehrpfad“ bekommen. Dieser Pfad soll erklären, warum der Pösgraben an welcher Stelle wie gepflegt wird und welches Entwicklungs- und Zielkonzept dahintersteht. Der Gemeinde geht es dabei vor allem darum, das Bewusstsein für verschiedene Herausforderungen einer naturnahen Gewässerunterhaltung zu schaffen und die Bürgerinnen und Bürger aktiv an den Lösungen teilhaben zu lassen.

Rückblick

Infoabend 14.Januar 2025

Wann? Dienstag, 17-18.30 Uhr

Wo? Ratssaal, Rathaus Großpösna

Heute informierte die Gemeinde mit dem Planungsbüro Stowasser darüber, wie das Bürrger-Bauseminar im März ablaufen soll. Mit 14 Anwohnerinnen und Anwohnern konnten wichtige Fragen geklärt werden. Wir freuen uns weiterhin auf rege Teilnahme am Bauseminar im März 2025!


Infoabend im Sommer 2024

Wann? Mittwoch, 21.08.2024, 16:30 Uhr

Wo? Ratssaal, Rathaus Großpösna

 

Am Infoabend informiert die Gemeinde zusammen mit dem Planungsbüro Stowasser über die geplanten Maßnahmen am Pösgraben. Was ist geplant? Warum gerade der Pösgraben? Wie soll er danach aussehen? Diese und mehr Fragen beantworten Ihnen die Expertinnen und Experten gern. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

 

Gemeinsam sprechen wir über die Zukunft unseres Pösgrabens!

Sie sind dabei? Schreiben sie uns bitte eine formlose Nachricht per WhatsApp/Signal/SMS an 0152/9290098 oder per E-Mail an , damit wir wissen, wie viele Leute kommen.

 

Wie freuen uns auf Sie!

Förderung

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut das Förderprogramm als Projektträgerin im Auftrag des BMUV. Weitere Informationen unter www.z-u-g.org/komona.

 

 Gefördert durch: 

Bauseminar am Pösgraben

Camping Beirat Inklusionscampingplatz

Der Planungsprozess des Entwicklungsgebietes östlich der Grunaer Bucht wird von einem Projektbeirat begleitet. Vertreten sind Bürgerinnen und Bürger, Gemeinde- und Ortschaftsräte, Planer, die LMBV, die Gemeindeverwaltung und die Investoren sowie Vertreter von betroffenen Interessengruppen.

 

SitzungDatumInhaltDokumentation
127.06.2020Sammlung Hoffnungen & Bedenken
Präsentation Büro Heinrich
Präsentation Büro Knoblich
Protokoll 27.06.2020
 
230.09.2020Präsentation Büro Heinrich
Ausführliches Feedback des Beirats
Protokoll 30.09.2020
Präsentation Büro Heinrich
 
329.05.2021Präsentation Büro Knoblich
Ausführliches Feedback des Beirats
Protokoll 29.05.2021
Präsentation Büro Knoblich
 
401.07.2021Diskussion von „Stellschrauben“
Empfehlungen für den Gemeinderat
Protokoll 01.07.2021
abschließende Empfehlungeng an den Gemeinderat
517.05.2022Fragen zum aktuellen StandProtokoll 17.05.2022
627.06.2023Präsentation Büro Heinrich
Präsentation Büro Knoblich
Feedback zum aktuellen Stand
Zukünftige Rolle des Beirats
Protokoll 27.06.2023

Inklusionscamp