Pösgraben im neuen Gewand
Meldung aus GroßpösnaMehr Natur, weniger Pflegeaufwand, mehr Sicherheit vor Hochwasser – das sind die wichtigsten Prinzipien bei der Umgestaltung des Pösgrabens. In den letzten Monaten konnte ein zentraler Abschnitt zwischen Rudolf-Breitscheid-Straße und Grimmaischer Straße renaturiert werden. Erster Höhepunkt dabei war schon im Frühling das Bürger-Bauseminar in diesem Abschnitt. Dort wurden mit Anwohnerinnen und Anwohnern zusammen der Bach unter Nutzung ingenieurbiologischer Prinzipien umgebaut, wodurch neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen.
Nun wurde ein weiterer Meilenstein erreicht: Der Gewässerlehrpfad. Im gesamten Gemeindegebiet Großpösnas finden Sie ab sofort 12 Stationen, die verschiedene Merkmale und Besonderheiten des Pösgrabens erklären. Warum ist er an der einen Stelle begradigt, an der anderen nicht? Wie schützen mäandernde Bachläufe die Nachbarschaft vor Hochwassern? Was sind die Rechte und Pflichten für alle, die ihr Grundstück direkt am Pösgraben haben?
Antworten darauf finden Sie auf den Tafeln an den Stationen des Gewässerlehrpfads, vom Oberholz bis kurz vor die Autobahn A38. An jeder der 12 Tafeln können Sie sich mittels QR-Code noch weiterführende Informationen zu den jeweiligen Stationen einholen, diese sind ab 05.11. im korrespondierenden Online-Gewässerlehrpfad hinterlegt.
Gemeinsam mit Bürgermeister, Bauamt, Planungsbüro, ZVP und interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde der Lehrpfad am 24.10.2025 eröffnet. Die Gruppe ist vom Rande des Oberholzes bis zur Rudolf-Breitscheid-Straße geschlendert und hat sich dabei die Stationen 3-6 angeschaut.
Die Maßnahme wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz in Höhe von 226.920,00 EUR gefördert.
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Die Maßnahme „Lebendiger Pösgraben“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut das Förderprogramm als Projektträgerin im Auftrag des BMUKN. Weitere Informationen unter: www.z-u-g.org/komona